Im Folgenden haben wir die aktuellen Informationen zu den Corona-Auswirkungen für Floh-, Trödel- und Teilemärkte im Landkreis Barnim zusammengestellt.

 

Stand: 28.05.2020

 

Aktuell gilt die Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Umgangsverordnung – SARS-CoV-2-UmgV) vom 12. Juni 2020, zuletzt geändert durch Verordnung vom 26. Juni 2020. Diese gilt noch bis zum 16. August 2020.

             => Download SARS-CoV-2-UmgV

 

Nach Rücksprache mit der Kreisverwaltung Barnim sind Floh- und Trödelmärkte, durch die Neufassung der Eindämmungsverordnung vom 27. Mai 2020, nicht mehr von der Schließung betroffen. Als Spezialmärkte können diese nun seit dem 28.05.2020 wieder durchgeführt werden. Für Veranstalter von Märkten haben wir einige Hinweise und Empfehlungen zusammengestellt.

 

Die folgenden Maßnahmen sind bei der Durchführung von Märkten grundsätzlich zu beachten:

  • "Jede Person ist aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten." (§ 1 Abs. 1 SARS-CoV-2-UmgV)

  • "Zwischen Personen ist im öffentlichen und privaten Bereich grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten." (§ 1 Abs. 2 Satz 1 SARS-CoV-2-UmgV)

  • Bei Märkten die in Innenräumen stattfinden, ist eine Anwesenheitsliste zu führen. In dieser Anwesenheitsliste sind von den Marktbesucher der Vor- und Familienname  und die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu erfassen. Die Aufbewahrung der Anwesenheitsliste soll für die Dauer von vier Wochen erfolgen und ist auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt auszuhändigen (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 und Abs. 2 Satz 1 SARS-CoV-2-UmgV). Dies ist zur Nachverfolgung von Infektionsketten für den Fall eines Coronaausbruches notwendig.
    Ein entsprechender Vordruck steht hier zum Download bereit: Anwesenheitsliste

 

Im Folgenden einige Empfehlungen, deren Anwendung in der freien Entscheidung der Marktveranstalter liegt:

  • Eine Aufforderung zur Einhaltung der Hygieneregeln sollte per Hinweisschilder für die Besucher gut sichbar erfolgen.
    Entsprechende Vordrucke stehen hier zum Download bereit: Aushang-1, Aushang-2

  • Zur Einhaltung des Mindestabstandes empfielt sich die Anbringung von Bodenmarkierungen vor den Verkaufsständen oder die Aufstellung bzw. der Aushang von Hinweisschildern, die dazu geeignet sein sollten einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Kaufer und Verkäufer zu gewährleisten.
    Ein entsprechender Vordruck steht hier zum Download bereit:  Aushang-Abstand

  • Bei Märkten die in Innenräumen stattfinden, sollte auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen werden:
    "Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie." (§ 2 Abs. 2 SARS-CoV-2-UmgV)
    Ein entsprechender Vordruck steht hier zum Download bereit: Aushang-Mundschutz

  • Auf das klassische Anfassen zum Begutachten der zum Verkauf stehenden Gegenstände durch die Marktbesucher sollte verzichtet werden. Hierüber sollten die Besucher in geeigneter Weise zum Beispiel per Infoblatt am Stand oder Aushang informiert werden.
    Ein entsprechender Vordruck steht hier zum download bereit: Aushang-nicht-anfassen

  • Wird ein hohes Besucheraufkommen erwartet, empfiehlt es sich zusätzliche Maßnahmen zur besseren Kontrolle des Besucherstroms zu ergreifen. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem der Markt mit einem getrennten Eingang und Ausgang versehen und eine feste Laufrichtung durch die Stände ausgeweisen wird. Die Reihen mit den Ständen sollten dann so organisiert sein, dass die Besucher nicht beliebig zwischen den Reihen wechseln können.
    Entsprechende Vordrucke stehen hier zum Download bereit:
    Schild-Eingang / Schild-Einbahnschild / Schild-Pfeil-geradeaus / Schild-Pfeil-links / Schild-Pfeil-rechts